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Wie alles begann...

Wie alles begann...
Am 6. Juni 2000, nach einer über 6-jährigen Projektierungs- und Umbauzeit, war es endlich soweit; DeSpar KOSTNER eröffnete seine Tore in Girlan.
Damit ging ein Lebenstraum des Gründers Leopold Kostner in Erfüllung; nach jahrelanger, oftmals verzweifelter, Suche nach einem geeigneten Standort konnte er nun endlich einen zweiten Markt sein Eigen nennen.
 
Die eigentliche Geschichte der Firma KOSTNER beginnt aber schon viel früher. Im Jahr 1966  eröffnet Leo, wie er von allen genannt wurde, zusammen mit seiner Mutter Klara einen Lebensmittelladen im Herzen von St. Pauls. Leo hatte den Beruf des Kaufmannes von der Pike auf gelernt.
Er war Lehrling bei der Frau Dellemann Pfeifer in St.Michael. Später war er auch bei Feinkost Meinl in Brixen taetig, bis dann der langehegte Wunsch einen eigenen Laden zu leiten Wirklichkeit wurde.
 
Auch für die Mutter ging ein Traum in Erfüllung, vor ihrer Hochzeit war sie Verkäuferin im Konsum.
 
Im Jahre 1972 wurde das Geschäft in der Paulserstrasse das erstemal umgebaut und vergrössert.
 
Im Herbst 1974 heiratete Leo Elisabeth Sölva, welche sich sofort im Betrieb einarbeitete.
 
Der Tourismus blühte und so platzte das Geschäft bald aus allen Nähten. Somit begann die Suche nach einen neuen Standort mit Parkplatz und genügend Auf- und Ablademöglichkeiten.
 
Unter fachkundiger Mithilfe von Josef Koler wurde mit dem Nachbarn Josef Kager ein Mietvertrag aufgesetzt. Angemietet wurde dessen Stall und Abstellraum,  welche zum zum Geschäftslokal umgebaut wurden und somit ergab sich eine Verkauffläche von ca 330qm. Die Bauarbeiten begangen im Herbst 1978 und zu Ostern 1979 war der Großteil des Umbaus fertig.
 
So entstand für die damaligen Verhältnisse, in dem alten denkmalgeschützten Haus aus dem Jahre 1519, ein moderner Supermarkt, dessen grosser Nachteil der besagte Mangel an Parkmöglichkeiten war.
 
Im Laufe der Zeit schaute sich Leo wieder nach einen neuem Standort   um. Jede nur erdenkliche Möglichkeit wurde ins Auge gefasst um ein Lokal zu finden wo kundenfreundlich und rational gearbeitet werden konnte. Der leerstehende Widumstadel war lange im Gespräch, um nur einen zu nennen, wurde aber durch den Wiederstand von verschiedenen Seiten schnell wieder fallen gelassen.
 
Bis dann in Girlan die leerstehende Halle der ehemaligen Kellerei Brigl entdeckt wurde. Als Geschäftslokal und vom Standort her ideal. Parkplatz direkt vor dem Geschäft als auch im Innenhof.
 
Fünf Jahre gingen vorüber bis die Gemeinde die Baugenehmigung erteilte. Der Schriftverkehr war Ordnerfüllend.
 
Im Juni 2000 war es endlich soweit, die Filiale Girlan wurde eröffnet. Leo hatte seine Filiale und Elisabeth leitet den Hauptsitz in St. Pauls bis Jänner 2008. Unterstützt wurde sie von Renate, die schon seit 1981 im Betrieb tätig ist.
 
Sohn Helmuth stieg im Juli 2001 nach seiner Matura in Girlan mit ein. 2003 trat auch Tochter Birgit für 3,5 Jahre in die Gesellschaft ein.
 
Im November 2007 wurde dann beschlossen, dass der Sitzt in St. Pauls mit Januar geschlossen wird. Leo war die letzte Zeit nicht mehr fit und das Arbeiten in den engen Gassen wurde immer schwieriger, zudem war ein anderer Standort in St. Pauls in nächster Zeit nicht in Sicht. Mit 12. Januar 2008 wurde der Sitz in der Paulserstrasse endgültig geschlossen.
 
Leo kam am 31.Dezember ins Krankenhaus, nach seiner 2. Operation kam die niederschmetternde Diagnose, Dickdarmkrebs im Endstadion.
 
Elisabeth pflegte Leo  daheim bis zu seinem Tode im Juni 2008.
 
Helmuth führte von da an das Geschäft. Die Mitarbeiterinnen von St. Pauls wurden alle übernommen
 
Von jetzt an gibt es einen jungen Chef und die Mutter, die schon 35 Jahre mit viel Freude den Kaufmannsberuf ausübt und ihre Arbeit sehr liebt.
 
Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen führen die Beiden den Betrieb im Sinne des Firmengründers weiter...
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